Goldstück vom 17.10.2011

Müggelsee, Spreepromenade Stralau und Tee in der Tadshikischen Teestube

Auf in den goldenen Oktober!

Der Wind weht, die Temperaturen werden rauer, aber die Sonne strahlt – es ist Herbstzeit! Die strahlenden Oktobertage zaubern ein buntes Blättermeer aus warmen Farben und gehören unbedingt draußen verbracht. Bevor Berlin im tristen grau versinkt und wir uns kältebedingt nur noch von einem Café ins andere hangeln, hat dein Goldstück die schönsten Pfade für ausgedehnte Herbstspaziergänge abgesteckt.

Galerie


Rund um den Müggelsee
Eine halbe Stunde in der S3 und schon bist Du in Berlins schönsten Idyll: Friedrichshagen. Lebensader ist die Bölschestraße. Hier stehen die Menschen sonntags noch 20 Minuten für die guten Brötchen an (Dresdner Feinbäckerei) und begrüßen sich mit Namen. Am Ende der Flaniermeile, die von kleinen Cafés, Boutiquen und Antiquariaten gesäumt wird, wartet schon der Müggelsee. Die schönste Route verläuft durch den Spreetunnel hindurch bis zur Kämmereiheide. Dort gibt es zahlreiche Schleichwege und Trampelpfade zu entdecken. Wenn Dir anschließend der Magen knurrt, kannst Du in der „Weißen Villa“ gutbürgerlich speisen und dabei den Seeblick genießen.

Wann: Montag bis Sonntag von 11 bis 24.00 Uhr

Wo: Weisse Villa, 
Josef-Nawrocki-Strasse 10, 12587 Berlin-Friedrichshagen
Web: www.weissevilla.com

Auch die Stadtluft schnuppert schön!

Es geht auch näher: Die Spreepromenade auf der Halbinsel Stralau ist zentral gelegen und ist doch weitab von allem Großstadt-Trubel. Die schönste Route führt um die Spitze der Halbinsel herum, von wo aus Du auf zwei weitere Inseln blicken kannst, die Liebesinsel und den Kratzbruch. Am Ufer des Plänterwald entlang geht es über den Treptower Park auf einen Weg, der direkt zur Stralauer Dorfkirche führt. Reingehen lohnt sich: Die Kirche ist bekannt für Berlins einzige Reste spätgotischer Glasmalerei.



Wann: Geöffnet Montag bis Freitag von 10 bis 16.00 Uhr
Wo: Dorfkirche Stralau
, Tunnelstraße 5-1, 1
10245 Berlin-Friedrichshain

Landhaus Lemke - Mies van der Rohe Haus
Für Architekturliebhaber und Freunde schöner Immobilien: Das 1932 gebaute Landhaus Lemke ist das letzte Wohnhaus, das Mies van der Rohe in Deutschland baute, bevor er 1938 in die USA auswanderte. Der eingeschossige Backsteinkörper besticht durch reduzierte Formen, viel Glas und eine weitläufige Parkanlage direkt am idyllischen Obersee gelegen. Wer von einem Zimmer durch den dazwischen liegenden Hof hindurch ins andere Zimmer schaut, nimmt alles, innen wie außen, als ununterbrochene Flucht von Räumen wahr. Das Landhaus Lemke ist das einzige Privathaus des Architekten, das öffentlich zugänglich ist. Aufgepasst: An jedem ersten Sonntag im Monat um 11.30 Uhr kannst Du an der Hausführung mies - verstehen teilnehmen.

Wann: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr.
Wo: Mies van der Rohe Haus (Landhaus Lemke), Oberseestraße 60
13053 Berlin-Hohenschönhausen
Wieviel: Der Besuch des Hauses ist kostenlos
Web: www.miesvanderrohehaus.de

Tadshikische Teestube

Zum Aufwärmen und Genießen: In der ersten Etage des Palais am Festungsgraben erwartet Dich ein  morgenländisches Idyll aus 1001 Nacht. Die Tadshikische Teestube bietet köstlichem Tee, Orient-Ambiente und ein Stück DDR-Kulturgeschichte zum Anfassen. Das Interieur aus geschnitzten Pfeilern und reich verzierten Teppichen entstammt komplett einem Stand der sowjetischen Teilrepublik Tadshikistan auf einer der Leipziger Messen der 70er Jahre und wurde der DDR als Geschenk überlassen. Weder die reizvolle Ausstattung, noch die Karte mit kleinen Speiseangeboten und zahlreichen Teespezialitäten hat sich nach der Wende nennenswert geändert. Besonderes Highlight: Immer montags ab 19.30 Uhr ist Märchenstunde in der Teestube.


Wann: Montag bis Freitag von 17 bis 24 Uhr, Samstag und Sonntag von 15 bis 24 Uhr
Wo: Tadshikische Teestube, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin-Mitte
Web: www.panclassica.de/de/tadshikische-teestube

KaZ



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